WORKSHOP

Eintägige Veranstaltungen zu spezifischen Fragestellungen

Im Unterschied zum Deutsch-Französischen Seminar sollen sich die eintägigen Werkstattgespräche an einen begrenzten Kreis aus einzelnen betreuenden Hochschullehrern und Kollegiaten richten, die eine spezifische Fragestellung oder auch einen bestimmten methodischen Aspekt der Rechtsvergleichung vertieft analysieren wollen. Außerdem gibt diese Veranstaltung zwei oder drei Teilnehmern die Möglichkeit, über ihre Fortschritte zu berichten und anschließend mit den anderen Kollegiaten über ihre Arbeitsgliederung bzw. über ihre eventuellen Schwierigkeiten auszutauschen, um sich somit für die Disputation vorzubereiten.

Einerseits sollen die Werkstattgespräche das kritische Lesen unterschiedlicher Texte, welche die verschiedenen Methoden der Rechtsvergleichung erforschen, ermöglichen und fördern. Andererseits verfolgen sie das Ziel, die für den Rechtsvergleich konstitutive Grundfrage der Übersetzbarkeit zu thematisieren. Dabei geht es darum, einen Sinn für die Unterschiede im jeweils anderen Verständnis der Rechtsvergleichung zu entwickeln. Mit diesen Unterschieden werden auch die Eigenheiten der jeweils anderen Rechtsordnung herausgearbeitet.


Wissenschaftstheoretische Fragen zur Rechtsvergleichung gehen sehr oft mit Fragen zur Rechtstheorie einher. Auch dieses Zusammenspiel wird näher untersucht. Ähnlich wie im Seminar sollen die teilnehmenden Doktorandinnen und Doktoranden jeweils einen Text kritisch vorstellen und mit Blick auf die eigene Forschung die besonderen Ansprüche der Rechtsvergleichung reflektieren. Konkret können die Teilnehmer methodische Schwierigkeiten besprechen, die sich beim Aufbau einer rechtsvergleichenden Fragestellung auftun.


Bei Bedarf sollen die Werkstattgespräche eine Einführung in die zielgerichtete und kritische Benutzung elektronischer Ressourcen anbieten (Vorstellung relevanter Webseiten, elektronischer Zeitschriften, digitaler Bibliotheken, etc.).

NORMATIVISME OU RÉALISME, FAUT-IL CHOISIR ?

Das siebte Werkstattgespräch fand vom 7. zum 8. April 2016 in Toulouse unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Aurore Gaillet statt.

Den Gastvortrag hielten Prof. Dr. Wanda Mastor und Prof. Dr. Xavier Magnon (Université Toulouse 1 Capitole)

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